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Beispiellose Übermangelung

Von al | 1.Januar 2009

Agniekbolla Lodzskowa im Interview mit B. Runkel, Denker und Vorstandsmitglied von netzhorst.de

AL: Herr Runkel, seit kurzer Zeit steht eine provisorische Präsenz Ihrer - sollen wir sagen, Unternehmung? - im Internet. Die Öffentlichkeit ist sich weder im klaren darüber, wer dort präsentiert, noch warum. Können sie Abhilfe schaffen?

BTR: Abgesehen davon, dass ich nicht genau weiß, wer denn “die Öffentlichkeit” ist, wissen wir auch nicht so genau, was wir präsentieren. Wir, das sind zwei oder sieben, die ausgezogen sind, Glück zu machen. Wir sind aufgebrochen zu neuen Ufern, und ich muss sagen: Wir sind gute, ausdauernde Schwimmer. Was uns vereint, ist eine Denkweise, die ich als aktiv und reibungslos, somit abweichend von der gemeinen, bezeichnen möchte. Wir haben ein Forum geschaffen, eines, das bisher einmalig ist, und das Andersdenkenden all das bietet, was sie so lange vermißt haben:
Inspiration, forale Integration und Kommunikation, Tätigkeiten und Notizen und auch mehr.

AL: Würden sie von Selbstverwirklichung sprechen?

BTR: Sie nehmen mir dieses süße und gewichtige Wort von der trockenen Zunge…

AL: …nehmen Sie doch einen Schluck Wasser!

BTR: Danke, recht haben Sie! (trinkt)

AL: Wie und wann ist die Idee zu Netzhorst entstanden?

BTR: Die Entstehung läßt sich schlecht zurückdatieren, und zu den Umständen kann und möchte ich mich zu diesem Zeitpunkt noch nicht äußern. Lassen sie es mich so sagen: Wir arbeiten schon seit einigen Jahren daran, und die Umstände waren nicht die einfachsten.

AL: Sie haben einige hochkarätige Spezialisten gewonnen, wenn ich mir die Liste Ihrer Mitarbeiter so anschaue. Sie scheinen Größeres vorzuhaben?

BTR: Gewiß, wenn ich mir einen Kuczynski an Bord hole, möchte ich nicht irgendwelchen drittklassigen Seifenopern konkurrieren. Wir planen und machen Kunst im großen Stile, und was Kuczynski betrifft, so bieten wir ihm die Möglichkeit, sich frei zu entfalten. Dies ist sein Lebenswerk.

AL: Und was ist mit dem Disput mit Victor U. Rasnyolek?

BTR: Natürlich hat uns diese Sache zurückgeworfen, doch dies sind die Diskussionen, die wir heute mehr brauchen denn je. Ich persönlich plädiere für den politischen Künstler. Wissen sie, ich habe häufig das Gefühl, die Mehrheit der Künstler in westlichen Gesellschaften ist heute satt. Die beißen nicht mehr. Der letzte, den ich angelegentlich in den Medien provozieren höre, ist Günther Grass. Vielleicht noch Walser. Ist das alles?

AL: Kritiker sagen, Netzhorst sei zu sehr auf Kuczynski konzentriert, mit ihm steige und falle das gesamte Projekt. Nach Rasnyoleks Kommentar soll Kuczynski sich in seiner Laube in Wanne-Eickel exzessiv betrunken haben. Sind sensible Künstler wie er nicht gefährlich für die abhängige Netzhorst?

BTR: Netzhorst basiert zwar auf starken Persönlichkeiten, doch wir haben nicht nur Kuczynski. Wumme ist ein ausgesprochener Fachmann auf seinem Gebiet. Er leistet hervorragende Arbeit und wir planen mit ihm. Und mal im Ernst: die Herren sind Künstler, die trinken halt mal.

AL: Stichwort Mumpy.

BTR: Mumpy’s Verlust war schwer zu verkraften. Wumme ist hart im Nehmen und ein brillianter PR-Mann, doch die Geschichte hat sehr an ihm genagt. Er ist auch nur ein Mensch. Ich möchte von Schicksal sprechen.

AL: Die Netzhorst, sagten sie einmal, wolle “unglaubliche Marktanteile” gewinnen. Wie wollen sie das machen?

BTR: Auch im Marketing haben wir tüchtige Mitarbeiter geworben. Herr Haendschke, so hoffe ich, läßt die Gedanken schweifen und ist hochmotiviert, während Herr Holtschneider bereits Kampagnen größeren Stils durchplant und zu Papier gebracht hat. Auch die Finanzierung dieser Kampagnen steht schon…

AL: …gegenfinanziert durch Aktientausch?

BTR: Nein, wir haben eine gefüllte Kriegskasse. Spenden nehmen wir trotzdem gerne.

AL: Zu den Marktanteilen zurück…

BTR: …äähh, ja. Wir werden im kommenden Quartal einen beispiellosen Übermangelungsprozess des Marktes durch die Netzhorst sehen. Bereits jetzt besitzen wir einen zweistelligen Marktanteil und wir werden den Markt verschlingen, wie W. eine Dose Würstchen.

AL: Bitte?

BTR: Insider!

AL: Ist Netzhorst ein Theater?

BTR: Ich denke, dann würde es Theater heißen. Netztheater ist ein Begriff, den ich schon jetzt in die Runde werfen möchte, der aber noch nicht reif ist.

AL: Planen Sie Fusionen?

BTR: Zu diesem Zeitpunkt können wir uns hierzu nicht en detail äußsern. Sicherlich werden wir den ein oder anderen Konkurrenten schlucken, doch den großen Wachstumsschub werden wir aus eigener Kraft erhalten. Ich könnte mir vorstellen, später Lieferanten hinzuzukaufen. Wir sind Trendsetter und werden den Trend wieder in Richtung Insourcing korrigieren.

AL: Woran denken sie?

BTR: Wie bereits gesagt, en detail werde ich hier nichts auf den Tisch legen. Nehmen sie Marken wie Zweckform. Wir haben einen enormen Bedarf an Etiketten, und warum nicht gleich kaufen, den Laden. Wer mietet denn heute noch eine Wohnung. - Kaufen, fürs Alter vorsorgen.
Britta Wasserfilter würde ich auch gerne übernehmen. Wir trinken alle gerne Tee, zubereitet mit gutem Wasser.

AL: Wie verbringen sie ihre Freizeit?

BTR: Topfschlagen mache ich ganz gerne, aber auch andere Sachen.

AL: Herr Runkel, wir danken ihnen für dieses Gespräch.

BTR: Nichts zu danken, sie zahlen schließlich.

Das Gespräch führte Agniekbolla Lodzskowa.

Topics: Internes |

3 Kommentare to “Beispiellose Übermangelung”

  1. Zatoslav Grschlinsky meint:
    4.Januar 2009 at 00:52

    Danke für dieses großartige Plädoyer, doch die eigentliche Frage bleibt offen:
    Wie steht es um den Zeichensatz des Schweigens, gibt es hier ein eindeutiges Plädoyer? Wird sich nh der babylonischen Verwirrung auf der eurasischen Platte unterwerfen?
    Ein Bürger aus Hessen!

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