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Wenn der Schnee kommt…

Von al | 2.Januar 2009

Agniekbolla Lodzskowa im Gespräch mit dem Herrn Stahl -unplugged, wie man sagt.

AL: Herr Stahl, man redet von neuer nh und einem erneutem planschen. Die nh sei wieder, wo sie hingehöre. Wo steht sie?

BS: Im Moment ist es ziemlich kalt, die Temparaturen liegen um den Gefrierpunkt. Aber spätestens im Mai werden wir das Planschbecken wieder hervorholen. Nichts weiter.

AL: Frau W.. Aus unerfindlichen Gründen möchten Sie anonym bleiben. Kennen Sie Rolf Lohmerland?

LW: Ich wollte wissen, ob er mit Jim Knopf verwandt ist?

AL: Das war am Thema vorbei.

LW: Ich bitte Sie.

AL: Gut, das lassen wir so stehen. Fräulein M., sie schulden einen Kommentar zum Kommentar.

IM: Bei Gelegenheit, ich habe meine Stimme verloren. (heiser, nickt).

AL: Herr Stahl, wir versuchen es wieder mit einem Dialog. Fokko beschuldigt Sie, das Geschäft säumig behandelt zu haben.

BS: (trinkt)

AL: Herr Stahl, zurück zur Frage.

BS: Ich habe mich nie derartig verhalten. Um mich klar auszudrücken: wir haben die Holländer ‘54 zwei zu eins geschlagen. Das ist nicht lustig, sondern deutsch. Wir sollten uns nicht bemühen, jetzt etwas zu schaffen. Und ich denke, dass es weitaus zielführender ist, die Schaffensperiode zu vertagen. Das haben wir immer so gemacht und wer heute etwas anderes behauptet, ist dort, wo ich nie hin wollte.  Überhaupt, wenn, dann jetzt. Warum? Die Dinge liegen heute klarer als früher.

AL: Das scheint mir fraglich.

BS: Entschuldigen Sie, unfreundlich möchte ich nicht werden. Wir reden hier nicht über Generationen. Das ist doch alles das alte Lied: die einen machen eine Generationsfrage draus, die anderen lassen es wie es ist. Wir leben gut.

AL: Wo wir das “Leben” streifen: können Sie sich ein Leben ohne nh vorstellen?

BS: Hatte ich alles. Muß aber nicht. Und das möchte ich hier klarstellen. Es geht uns um einen Neubeginn. Wir möchten keine alten Eisen einschmelzen, sondern noch mal so richtig einsteigen, ins Geschäft. Uns geht es nicht um Neujahrsreden, schlechte, alte Kapitel, neuverwerteten Kontent, kaputte Italiener oder geschlagene Holländer. Es geht uns um den Kern der Dinge: ein Herr Stern hatte einmal von einem “perpetuum netzhorst” gesprochen. Dort möchten wir hin. Wir wollen mehr. Und zwar jetzt. Wir sind gaanz dicht dran.

AL: Soll ich diese Worte so stehen lassen?

BS: Nein. Keineswegs.

AL: Herr Stahl, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Topics: Internes |

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